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Dr. Thomas Ritter

Ritter1Dr. Thomas Ritter erhielt seine reiterliche Ausbildung in Deutschland, hauptsächlich bei Thomas Faltejsek und Dorothee Baumann-Pellny, zwei von Egon von Neindorff's dienstältesten Schülern. Er erhielt auch Unterricht bei Egon von Neindorff selbst. Er lebte von 1991 bis 2010 in den USA, wo er sich in Lehrgängen unter anderem bei ehemaligen Reitern der Spanischen Reitschule weiterbildete. Gemeinsam mit seiner Frau Shana leitete er einen eigenen Dressurstall und hielt regelmäßige Lehrgänge in zahlreichen Bundesstaaten der USA, sowie in Kanada. Shana und Thomas Ritter stellten Pferde in den USA erfolgreich turniermäßig bis in die oberen Klassen vor und hielten mit ihren Schülern Schauveranstellungen auf hohem Niveau ab.

 

Ausbildungsphilosophie:

Dressurarbeit sollte immer Grundlagenarbeit sein. Fehler, die in schweren Lektionen auftreten, sind eigentlich immer auf Schwächen in der Grundausbildung zurückzuführen. Systematische Grundlagenarbeit wird im Laufe der Zeit jedem Pferd innerhalb seiner natürlichen Grenzen zur höchsten Entfaltung seiner Talente verhelfen. Dabei werden schwere Lektionen in dem Maße reitbar und relativ gesehen immer einfacher, je perfekter Pferd und Reiter die Grundlagen beherrschen.

Diese dressurmäßigen Grundlagen können folgendermaßen knapp zusammengefaßt werden: Das Pferd muß im Laufe seiner Karriere 6 elementare Grundanforderungen zu erfüllen lernen: Es soll jederzeit willig vorwärts gehen, sich durchparieren lassen, biegen, wenden, seitwärts übertreten und rückwärtsrichten können. Es soll ferner in der Lage sein, jederzeit nahtlose Übergänge auszuführen zwischen Gangarten, innerhalb der Gangarten, von geraden Linien zu gebogenen Linien und umgekehrt, von Zirkeln zu Volten und umgekehrt, vom einfachen Hufschlag zu Seitengängen und umgekehrt, von einem Seitengang zum anderen, von einer Biegung zur anderen, von einer Hand zur anderen usw. Dabei müssen Haltung, Takt, Tempo, Trittlänge (außer bei den Übergängen innerhalb der Gangart), Energieniveau, Anlehnung, Gleichgewicht und Geschmeidigkeit erhalten bleiben.

Die alten Meister lehrten, dass Gleichgewicht und Geschmeidigkeit die Eckpfeiler der Dressur sind. Das Gleichgewicht setzt sich zusammen aus einem Tempo, das so regelmäßig ist wie ein Metronom, und der perfekten Ausrichtung der Hüften und Schultern des Pferdes auf den gerittenen Hufschlaglinien (mit anderen Worten: Geraderichtung). Dabei ist es von allergrößter Wichtigkeit, dass Zirkel und Volten rund sind und gerade Linien wirklich gerade. Daher muß auch jede gymnastische Trainingseinheit mit dem korrekten Reiten der Hufschlagfiguren in einem gleichmäßigen Tempo beginnen. Auf dieser Grundlage können sich dann die Losgelassenheit, die gleichmäßige, feine Anlehnung, sowie Schwung und Versammlung entwickeln bzw. erarbeitet werden.

Die Gebiete, auf denen der Reiter ständig nach Verbesserung streben muß, sind die immer feinere Abstimmung des Pferdes auf die Hilfen des Reiters, so daß das Pferd unverzügilch auf eine leichte Hilfe anspricht, was man früher als Sekundengehorsam bezeichnet hat, Regelmäßigkeit in Takt, Tempo und Trittlänge, Präzision der Hufschlagfiguren, Geschmeidigkeit, Durchlässigkeit, Gleichgewicht, eine leichte, stete, gleichmäßige Anlehnung, die korrekte Ausrichtung der Hüften und Schultern des Pferdes auf die gerittene Linie, Schwung und die allmähliche Verlagerung der Last auf die Hinterhand (Versammlung).

(c) 2013 Horseprojekte Horst Becker Horseprojekte2